Medienresonanz zu „Hünengräber“

HUSUMER NACHRICHTEN vom 01.06.2011
„Riesenbetten“ der Vorzeit

Wer sich mit der Steinzeit befasst, kommt an Hünengräbern nicht vorbei. Sie gelten als Meisterleistung der Menschen der Jungsteinzeit. Der „Denghoog“ bei Wenningstedt auf Sylt gilt als besterhaltenes Ganggrab in Schleswig-Holstein. Der Brutkampstein in Albersdorf wird immer wieder bestaunt, befindet sich sogar im Wappen der Gemeinde. Nicht umsonst ist dort der vielbeachtete Steinzeitpark installiert worden.

Intensiv hat sich der Wahl-Nordstrander, Historiker und Journalist Manfred-Guido Schmitz mit dem Thema auseinander gesetzt. Er stieß dabei auf einen Vortrag des dänischen Königs Frederick VII. (1808 bis 1863), der als größter Bewunderer solcher Hünengräber galt. Als Vorsitzender der „Königlichen und Nordischen Altertumsgesellschaft zu Kopenhagen“ hatte er selbst geforscht und seine Ergebnisse mit dem Titel „Über den Bau der Riesenbetten der Vorzeit“ zu Papier gebracht. Seine Ausführungen waren damals in mehrere Sprachen übersetzt worden, so auch ins Deutsche. Die Niederschrift war allerdings schwer zu lesen, denn die Sprache war anders als heute. So machte sich Schmitz 150 Jahre später daran, den Vortrag zu überarbeiten. In seinem eigenen Verlag legte Schmitz den bebilderten Text in Buchform auf. Der Steinzeitpark Dithmarschen hat sogar Sonderausgaben für die Vermarktung vor Ort geordert.

Die Neuauflage des Vortrags, herausgegeben im M.-G.-Schmitz-Verlag Nordstrand, kann ab sofort in allen Buchhandlungen erworben werden (ISBN 978-3-938098-69-1).

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